2. Stiftungstreffen
am 19. Oktober 2011 -
anregen, bewegen und Initiative fördern
   

„Eine überzeugende Erfolgsgeschichte“ nennt Oberbürgermeister Burkhard Jung die Bilanz der gemeinnützigen Leipziger Stiftung für Innovation und Technologietransfer nach 10 Jahren Fördertätigkeit.

Der Stadtrat hat Ende 2000 entschieden, aus dem Anteilsverkauf der Stadtwerke 25,5 Millionen Euro als Grundstockvermögen in eine Stiftung zu geben. Mit diesem ungewöhnlichen Schritt sollte die Technologie- und Arbeitsplatzförderung unabhängig von Haushaltszwängen gesichert werden. Das Konzept erwies sich als tragfähig und weitsichtig.

Durch zielgerichtete Fördermaßnahmen gelang es, mit einer Summe von 6,1 Millionen Euro (2001-2010) auf vielfache Weise die erhofften Impulse zu setzen. Die Anschubfinanzierung des Fraunhofer - Instituts für Zelltherapie und Immunologie IZI in Leipzig mit 4 Millionen Euro war die größte und wichtigste Aufgabe. Die letzte Rate für das IZI wurde am 1. April 2011 überwiesen. Das Institut beschäftigt 180 Mitarbeiter und baut seine Kapazitäten und Kompetenzen sichtbar weiter aus.

Vorstand und Kuratorium der Stiftung werden die erfolgreiche Arbeit fortsetzen. Für die Jahre 2011 bis 2014 wurden bereits 1,6 Millionen Euro für verschiedene Projekte fest zugesagt.

10 Jahre Leipziger Stiftung sind ein guter Grund, Zwischenbilanz zu ziehen. Deshalb hat die Stiftung am 19. Oktober 2011 zu einem Treffen von Projektakteuren, Begleitern und Förderern der Stiftung eingeladen, um die aktuellen Projekte vorzustellen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Und das sind die Projekte:

Juniorprofessur für Entrepreneurship und Technologietransfer an der Handelshochschule Leipzig

vorgestellt von Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Rektor der Handelshochschule Leipzig (HHL)

Die Handelshochschule hat das Ziel, sich in den nächsten Jahren noch stärker als bisher als Unternehmerhochschule zu etablieren und diese Aktivitäten als Starthilfe für die Innovationsregion Leipzig spürbar auszubauen. Schon jetzt sind die Bereiche Innovationsmanagement und Entrepreneurship eine starke und zu den anderen Lehrstühlen quervernetzte Säule in Forschung und Lehre. Die von der Deutschen Bank eingerichtete Vollprofessur für Entrepreneurship ist mit Prof. Dr. Andreas Pinkwart besetzt. Eine zusätzliche Juniorprofessur soll sich verstärkt mit dem Thema Technologietransfer beschäftigen und einen starken regionalen Fokus haben. Es geht darum, die Chancen zur Verwertung des in Leipzig und seiner Umgebung vorhandenen Innovationspotentials besser zu nutzen und Unternehmensgründungen anzuregen. Dieses Vorgehen ist ganz im Sinne des österreichischen Nationalökonomen Joseph Schumpeter, wonach sich Unternehmer dadurch auszeichnen, dass sie ihre wirtschaftliche Position ständig durch Innovationen verbessern wollen. Nicht zufällig ist der Name Schumpeter der Maßstab für diese Juniorprofessur der Leipziger Stiftung für Innovation und Technologietransfer. Die Hochschule fasst den Begriff weit und begreift auch Business Angels und Venture Capital-Geber als Unternehmer. Der Nutzen für die wirtschaftliche Entwicklung der Region ist der Maßstab für die Förderung dieser akademischen Position.

Die Leipziger Stiftung für Technologie und Innovationstransfer fördert die Juniorprofessur über drei Jahre von Januar 2012 bis Dezember 2014.

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Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie IZI

vorgestellt von Prof. Dr. med. Frank Emmrich, Direktor des Fraunhofer-Instituts für Zelltherapie und Immunologie IZI in Leipzig

Seit dem 29. April 2005 besteht in Leipzig das Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie IZI. Aus den zunächst in der BIOCITY angemieteten Labors hat sich längst ein eigener Standort am Rande des alten Messegeländes entwickelt, der kontinuierlich ausgebaut wird. Aktuell hat das Institut mehr als 180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Betriebshaushalt von zehn Millionen Euro pro Jahr. Für die Finanzierung von mehr als 90 Projekten hat die Institutsleitung bisher etwa 35 Millionen Euro vertraglich binden können. Mehrere Unternehmensgründungen sind durch das IZI veranlasst oder wesentlich befördert worden. Hinzu kommen vielfältige Impulse für die Etablierung weiterer großer Forschungsverbünde in Leipzig. Damit hat das IZI die hoch gesteckten Erwartungen seiner Förderer erfüllt und wurde nach abschließender Evaluation im Jahr 2010 in den Kreis der etablierten Fraunhofer-Institute aufgenommen. Die Fraunhofer Gesellschaft übernahm damit die volle wirtschaftliche Verantwortung. Diese Erfolgsgeschichte wäre nicht möglich gewesen ohne die Unterstützung der Leipziger Stiftung für Innovation und Technologietransfer. Sie hat in den Aufbau des Instituts vier Millionen Euro investiert.

Die Leipziger Stiftung für Innovation und Technologietransfer förderte das IZI von Anfang 2006 bis Anfang 2011.

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Innovationskoordinator Bioenergie am DBFZ Deutsches BiomasseForschungsZentrum Leipzig

vorgestellt von Romann Glowacki, Innovationskoordinator für Bioenergie am DBFZ

Das DBFZ Deutsches BiomasseForschungsZentrum wurde am 28. Februar 2008 als gemeinnützige GmbH gegründet. Alleingesellschafterin ist die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV). Das Zentrum hat den wissenschaftlichen Auftrag, die effiziente Etablierung von Biomasse als wertvolle Ressource für eine nachhaltige Energiebereitstellung im Rahmen angewandter Forschung umfassend zu unterstützen sowie theoretisch und praktisch voran zu treiben. Durch eine gemeinsame Initiative der Geschäftsführung des DBFZ und der Leipziger Stiftung für Innovation und wurde die Position eines Innovationskoordinators geschaffen. Er arbeitet an der Schnittstelle zwischen der angewandten Bioenergieforschung des DBFZ und den Unternehmen der Bioenergiebranche in der Region Leipzig. Ziel ist die umfangreiche Nutzbarmachung und Öffnung des DBFZ für kleine und mittlere Firmen im Bereich der Forschung und Entwicklung neuer Technologien, Verfahren und Dienstleistungen.
Ergänzend soll der Innovationskoordinator im Umkreis des DBFZ ein Bioenergienetzwerk aufbauen, welches eigene Projekte entwickelt, sich untereinander austauscht und – das ist ganz wichtig für die Durchsetzbarkeit der Ziele – auch gemeinsam auftritt. So soll es gelingen, die Außenwirkung zu erhöhen, denn genau damit tun sich einzelne Initiativen schwer. Mitglieder des Netzwerkes profitieren von den neuesten Erkenntnissen und Entwicklungen der Bioenergiebereitstellung und können sich in nationale und internationale Projekte des DBFZ einbringen. Die Fokussierung auf spezifische Themen der Bioenergie sowie die enge Kooperation mit dem DBFZ sind eine besondere Stärke und ein Alleinstellungsmerkmal dieser Zusammenarbeit.

Die Leipziger Stiftung für Innovation und Technologietransfer fördert dieses Projekt drei Jahre von November 2010 bis Oktober 2013.

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Zentrum für Elektromagnetische Verträglichkeit an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur HTWK Leipzig, in Kooperation mit der Hochschule für Telekommunikation Leipzig HfTL

vorgestellt von Prof. Dr.-Ing. Markus Krabbes, Prorektor für Wissenschaftsentwicklung an der HTWK Leipzig

Am Standort Leipzig sind zahlreiche Firmen mit einem hohen Maß an Innovation und Kreativität tätig. Sie entwickeln neue Produkte und Lösungen auf Gebieten wie der Elektro- und Kommunikationstechnik oder dem Maschinenbau. Um diese Produkte wie vom Gesetzgeber vorgesehen mit einem CE-Kennzeichen zu versehen und vermarkten zu können, sind auch die vielgestaltigen Aspekte der Elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) zu berücksichtigen. Die Unternehmen sehen sich hierbei einer Vielzahl von Fragen, Problemen und Risiken gegenüber, deren Lösung häufig Spezial-Know-how über die Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) ihrer Produkte in der Entwicklung wie auch in der Anwendung erfordert.
Vor diesem Hintergrund bündeln die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) und die Hochschule für Telekommunikation Leipzig (HfTL) ihre EMV-Kompetenzen in der Elektroenergietechnik, Elektronik, Informations- und Kommunikationstechnik unter dem Dach des Forschungs- und Transferzentrums der HTWK Leipzig.
Die Kooperationspartner machen es sich zur Aufgabe, Firmen kompetent zur Seite zu stehen, wenn es um entwicklungsbe­gleitende Messungen und Prüfungen von Geräten und Anlagen sowie Beratung geht. Darüber hinaus werden Forschungs- und Entwicklungsprojekte zum Thema EMV im Verbund mit Partnern aus der Wirtschaft durchgeführt. Neben dem Spektrum der klassischen EMV-Messungen runden weitere Leistungen wie die Arbeitsplatzbewertung im Sinne des Expositionsschutzes, die Störungssuche in Energieversorgungsnetzen oder die Konzipierung von Blitzschutz- und Erdungsmaßnahmen die weit gefächerte Angebotspalette ab.

Die Leipziger Stiftung für Innovation und Technologietransfer fördert den Aufbau des Zentrums von Frühjahr 2012 bis Ende 2014.

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Wirtschaftliche Verwertung von Forschungsergebnissen des Leibniz-Applikationslabors des IOM „Ultrapräzisions-Oberflächenbearbeitung mit atomaren Teilchenstrahlen“

vorgestellt von Dr. Thomas Arnold, Leibniz-Institut für Oberflächenmodifizierung IOM, Projektleiter

Das Leibniz-Institut für Oberflächenmodifizierung e.V. - IOM betreibt seit 20 Jahren intensive Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Ultrapräzisons-Oberflächenbearbeitung mit Ionen- und Plasmastrahlen, einem Spezialgebiet der Nanotechnologie. Das Institut hat sich auf diesem Gebiet weltweit eine Spitzenposition erworben.
Auf dem Hauptanwendungsfeld dieser Technologien, der Hochleistungsoptik, arbeitet das IOM mit zahlreichen Einrichtungen der Wissenschaft und Forschung sowie der Industrie projektbezogen zusammen. In der Industrie beteiligen sich vor allem die Entwickler und Produzenten von Fotolithografie-Ausrüstungen für die Halbleiterfertigung.
Diese Technologie findet immer größere Verbreitung in weiteren Anwendungsfeldern, vorwiegend im Bereich der optischen mittelständigen Industrie. Zwischen dem fortgeschrittensten Stand der Forschung und den in den klein- und mittelständigen Betrieben verfügbaren Technologien besteht eine große Lücke. Sie stellt ein zum Teil erhebliches Innovationshemmnis dar. Um zu helfen, die Lücke zu schließen, hat das IOM in diesem Jahr ein Leibniz-Applikationslabor „Ultrapräzisions-Oberflächenbearbeitung mit atomaren Teilchenstrahlen“ gegründet. Dieses steht mit seiner modernsten Ausrüstung für nanometergenaue Oberflächenbearbeitungen und Oberflächen-Messtechnik sowie dem Know-how seiner Spezialisten als wissenschaftlich-technischer Serviceanbieter insbesondere dem einschlägigen Mittelstand aber auch allen anderen weltweiten Interessenten offen. Damit geht das IOM zur direkten Verwertung seiner Spitzenforschung konsequent den Weg in die industrielle Praxis.
Eine besondere Wirkung hat das Leibniz-Applikationslabor auf den Technologie-Standort Leipzig. Hier existieren eine Reihe junger und erfolgreicher Hochtechnologiefirmen, die größtenteils ihren Ursprung in verwertbaren Forschungsergebnissen des IOM haben und sich am Markt der Ultrapräzisions-Oberflächen­bearbeitung weltweit, vorwiegend als Lieferanten von Spezialausrüstungen, etabliert haben. Das sind u. a. die Firmen IOT GMBH, OPTEG GmbH und nicht zuletzt die Solarion AG. Ihnen hilft das Innovationslabor vor allem dabei, auf dem neuesten Stand der Technologie zu bleiben bzw. Neues zu entwickeln. Damit ist für sie in punkto Nachhaltigkeit eigener Technologie- und Produktentwicklung der Weg in die Zukunft bereitet.

Die Leipziger Stiftung für Innovation und Technologietransfer fördert dieses Vorhaben in der Startphase für drei Jahre ab Januar 2012 bis Dezember 2014.

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Stiftungsprofessur für Simulation und Ergonomie in der operativen Medizin an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) Leipzig

vorgestellt von Prof. Dr.-Ing. Markus Krabbes, Prorektor für Wissenschaftsentwicklung an der HTWK Leipzig und Dr. sc. hum. Werner Korb, HTWK Leipzig

An der HTWK Leipzig wird weltweit erstmalig eine Professur mit dem Forschungs- und Lehrgebiet Simulation und Ergonomie in der operativen Medizin eingerichtet. Schwerpunkt der Professur ist die Entwicklung zukünftiger Trainingsmöglichkeiten für Chirurgen und OP-Personal. Dafür werden ein Labor für medizinische Mensch-Maschine-Systeme sowie ein Simulations- und Trainings-Operationssaal entstehen. In dieser Forschungsumgebung werden zukünftig weltweit einzigartige Aus- und Weiterbildungsmodule für Ärzte und OP-Personal entwickelt. Darüber hinaus wird durch die Professur für Ingenieur-Studiengänge an der HTWK ein zusätzlicher Schwerpunkt im Themenfeld „Ergonomie und Biomedizintechnik“ gesetzt.
Es ist geplant, im Simulations- und Trainings-Operationssaal Studien zur Gebrauchstauglichkeit und Sicherheit von Medizingeräten durchzuführen. Ein wesentliches Ziel der Stiftungsprofessur ist auch, basierend auf den Forschungsergebnissen den Technologietransfer im Bereich der Medizintechnik für regionale Unternehmen zu fördern. Ein umfangreicheres, geschäftskritisches Wissen ist ein Wettbewerbsvorteil und kann mittel- und langfristig zu Neugründungen ermutigen.

Die Leipziger Stiftung für Innovation und Technologietransfer fördert die Stiftungsprofessur fünf Jahre von Dezember 2011 bis Ende 2016.

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Stiftungsprofessur für Herzkreislaufforschung und Innovationstransfer im Herzzentrum Leipzig

vorgestellt von Prof. Dr. med. F.-Wilhelm Mohr, Direktor der Klinik für Herzchirurgie/Universität Leipzig

Dieses Projekt ist ein wichtiger Schritt, um das Herzzentrum Leipzig bis 2020 zukunftsfähig aufzustellen und es zu einem international führenden Innovationszentrum für Kardiovaskuläre Medizin auszubauen. Im Zentrum steht die Verbindung von Forschung und Medizintechnik (-industrie). Und um dieses Ziel zu erreichen, braucht es zielgerichtete und engagierte Arbeit - eine Person, die zugleich „Innovationskoordinator“ und Herzchirurg ist, mit dem Fokus auf Experimentelle Herzchirurgie.

Die Aufgaben des Stiftungsprofessors für Herzkreislaufforschung und Innovationstransfer sind:

  • Vertretung des Faches in Forschung und Lehre
  • Vernetzung der Forschungsaktivitäten innerhalb Leipzigs
  • Auf- und Ausbau der Kooperationen in den Medizinbereichen und mit der Medizinindustrie
  • Zusammenführung von Anwendern und Entwicklern
  • Verbindung von prä-klinischer Entwicklung und klinischer Anwendung

Ziel muss es sein, dass

  • Kommunikation, Kooperation und Technologietransfer in den entsprechenden Bereichen der Medizin und Medizintechnik innerhalb Leipzigs verbessert und
  • die Infrastruktur ausgebaut wird,
  • vorhandenen Ressourcen genutzt und ausgenutzt werden,
  • Industrieansiedlungen national und international entstehen, mit Investitionen und regionalen Arbeitsplätzen,
  • Cluster- und Spitzenforschung in der Kardiovaskulären Medizin verwirklicht wird und mit dem Herzzentrum Leipzig eine internationale Entwicklungsplattform entsteht.

Die Leipziger Stiftung für Innovation und Technologietransfer fördert die Stiftungsprofessur drei Jahre von Anfang 2012 bis Ende 2014.

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Technologiescouting an der Universität Leipzig/BBZ Biotechnologisch-Biomedizinisches Zentrum zur wirtschaftlichen Verwertung von Forschungsergebnissen in der Biotechnologie und Biomedizin

vorgestellt von Prof. Dr. Andrea A. Robitzki, Direktorin des BBZ Biotechnologisch-Biomedizinisches Zentrum/Universität Leipzig und Prof. Dr. Utz Dornberger, Direktor des Internationalen SEPT-Programms der Universität Leipzig

Am BBZ Biotechnologisch-Biomedizinisches Zentrum wird eine zentrale Verwertungs- und Transferstelle geschaffen und mit einem Technologiescout besetzt. Seine Aufgabe wird es sein, die Hochschuleinrichtungen der Universität Leipzig, die auf dem Life-Science Gebiet arbeiten, bei der Identifizierung von transferbarem Wissen, bei der Entwicklung von geeigneten, individuellen Schutzstrategien und bei der Implementierung von Transferprojekten zu unterstützen.
Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, muss der Technologiescout mit den regionalen Unternehmen der Branche zusammenarbeiten, ihre Anfragen bearbeiten und gemeinsame Projekte der Forschungsinstitute der Universität und der Industrie auf den Weg bringen. Es ist das ehrgeizige Ziel, den Technologietransfer professionell zu managen, zu beschleunigen und vor allem zu verstetigen. Das Projekt hat Modellcharakter für die Universität Leipzig und wird von der Gründerinitiative SMILE.medbiz mit getragen. Initiativen zum Wissenstransfer im Bereich Life-Scienc können um so erfolgreicher sein, je besser die verschiedenen Aktivitäten koordiniert werden.

Die Leipziger Stiftung für Innovation und Technologietransfer fördert das Technologiescouting über drei Jahre von Dezember 2011 bis November 2014.

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