Preisstiftung im Wettbewerb „Wissenschaft verstehen“    
„Je mehr die Wissenschaften individuell spürbar die Bedingungen des Lebens verändern, umso mehr sind auch sie aufgefordert, solche Veränderungen öffentlich zu rechtfertigen, ja sogar vorausschauend öffentlich zu diskutieren.“ (Prof. Dr. Manfred Erhardt, Generalsekretär des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft).

Das UFZ und der Verein der Freunde und Förderer des UFZ schreiben den Wettbewerb „Wissenschaft verstehen“ aus, damit Nachwuchswissenschaftler sehr früh lernen , dass es zu ihren Aufgaben zählt, die Öffentlichkeit über ihre Arbeit in verständlicher Form, aber wissenschaftlich exzellent zu informieren. Mit dem Wettbewerb wird ihnen die Möglichkeit geboten, diese populärwissenschaftliche Kommunikation zu üben und sich dabei mit Anderen im Wettbewerb zu messen.

Nach einem erfolgreichen Start im November 2006 findet der Wettbewerb in diesem Jahr zum zweiten Mal statt und wird weiter im Zweijahresrhythmus fortgeführt. Eingeladen sind Doktorandinnen und Doktoranden der Partneruniversitäten des UFZ (wie z.B. Leipzig, Halle, Dresden, Magdeburg, Jena, Freiberg, Kassel), die sich mit Umweltthemen befassen, bis hin zu umweltrechtlichen Fragen.

Das Ergebnis: Bis zum Sommer 2008 gingen 28 Bewerbungen ein. Als Finalisten aus einer ersten Bewertungsrunde gingen die sieben Teilnehmer hervor, die dann am 24. November die populärwissenschaftliche Darstellung ihrer Arbeit vor einer Jury, zu der auch „Laien“ gehörten, und vor ca. 300 geladenen Gästen vortrugen.

Der 3. Preis, den die Stiftung vergab, ging an Elke Schüttler aus dem Department Naturschutzforschung des UFZ für den Vortrag zu ihrer Arbeit über den Amerikanischen Mink als invasiven Räuber auf der Insel Navarino in Chile.