Aufbau und Betrieb des Fraunhofer Institutes für Zelltherapie und Immunologie in Leipzig    
Die Fraunhofer Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung ist die größte und bedeutendste nationale Forschungseinrichtung auf dem Gebiet der angewandten Forschung. Ziel des neu gegründeten Fraunhofer Institutes für Zelltherapie und Immunologie (IZI) in Leipzig ist es, spezielle Problemlösungen an den Schnittstellen von Medizin, Biowissenschaften und Ingenieurwissenschaften für Partner aus der medizinorientierten Industrie und Wirtschaft zu finden. Entsprechend der eigenen Satzung verfolgt Fraunhofer keine kommerziellen Zwecke, sondern, wie die Leipziger Stiftung auch, ausschließlich die der Förderung von Forschung und des allgemeinen Technologietransfers.

Die Ansiedlung dieses Institutes stärkt den Wissenschaftsstandort Leipzig besonders auf dem Gebiet der regenerativen Medizin.

Die Leipziger Stiftung fördert das IZI in den Jahren des Aufbaus von 2006 bis 2010 mit einer Gesamtsumme von 4 Mio €, das heißt jährlich 800.000 €. An der Förderung des IZI beteiligen sich ebenso der Bund und das Land Sachsen.

Bereits zu Beginn des Jahres 2006 konnten - vorerst in der Bio City - zellbiologische und molekularbiologische Labors ihre Arbeit aufnehmen. Die Reinstraumanlage zur Herstellung von Zell- und Gewebeprodukten nach Good Manufacturing Practice (GMP) folgte im Mai 2006. Bereits im Dezember 2005 ist es gelungen, erste drittmittelfinanzierte Forschungsprojekte einzuwerben und vertraglich zu binden.

Der Neubau des Fraunhofer Institutes für Zelltherapie und Immunologie wurde am 27.06.2008 offiziell eröffnet. Im September 2009 wurde der Grundstein für den 1. Erweiterungsbau des Fraunhofer IZI in Leipzig gelegt.