3D-Imaging    
Das Forschungs und Transferzentrum e.V. (FTZ) an der HTWK Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig entwickelt ein spezifisches 3D-Visualisierungs- und Auswertungsverfahren, das die diagnostischen Eigenschaften eines neuen Immundiagnostikums für Gelenkrheuma verstärkt und ergänzt.

Die Bedeutung der Kombination von Präparat und Verfahren für die frühzeitige Erkennung chronischer Prozesse wird durch die nachfolgenden Zahlen deutlich, die allein für Deutschland gelten: ca. 800.000 Menschen leiden an Gelenkrheuma, jährlich kommen ca. 60.000 dazu. Das Fortschreiten der Krankheit ist für den Patienten mit Schmerzen und Behinderungen verbunden und für die Gesellschaft mit hohen Kosten.

Der Erfolg des Projektes geht über den Nutzen für die Medizin und/oder den Vermarktungserfolg für die beteiligten Unternehmer und Forscher hinaus.

Das Projekt wird von allen Partnern in mehrfacher Hinsicht als Pilotprojekt gesehen:

  • Durch die Zusammenarbeit von
    • HTWK – im Forschungsprofil Life Science – und FTZ an der HTWK
    • Universität Leipzig – Bereich Medizin
    • Fraunhofer Institut für Zelltherapie und Immunologie IZI
    • Max-Planck-Institut für Neuro- und Kognitionswissenschaften
    • und biochemischen Unternehmen
    wird zielgerichtet und mit dem Anspruch der Nachhaltigkeit ein Kooperationsverbund zwischen Wirtschaft und Wissenschaftseinrichtungen der Medizin, Biomedizin und Ingenieurtechnik für die Stärkung des Bereiches Life Science in Leipzig geschaffen. Ziel ist es, ein kompatibles Engineering-Profil für das sich in der Region Leipzig entwickelte Life Science –Potenzial zu etablieren.
  • Für die HTWK selbst bedeutet dieses Projekt
    • Weiterentwicklung vorhandener Kompetenzen im Bereich Life Science
    • Profilierung und Spezialisierung, auch im Wettbewerb mit anderen Hochschulen
    • Komplementäre Ergänzung der Forschungsprofilierung an der Universität Leipzig in den Bio- und Medizinwissenschaften
    • Rückkopplung auf die Ausbildung an der HTWK Leipzig, um nachfrageorientiert regional verfügbare Fachkräfte auszubilden.
Die Stiftung übernimmt mit ihrer Förderung die Anschubfinanzierung des Projektes und orientiert auf drei Projektphasen - von September 2007 bis August 2010.