Preisstiftung im Wettbewerb „Wissenschaft verstehen“    
„Je mehr die Wissenschaften individuell spürbar die Bedingungen des Lebens verändern, umso mehr sind auch sie aufgefordert, solche Veränderungen öffentlich zu rechtfertigen, ja sogar vorausschauend öffentlich zu diskutieren.“ (Prof. Dr. Manfred Erhardt, Generalsekretär des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft).

Das UFZ und der Verein der Freunde und Förderer des UFZ schreiben den Wettbewerb „Wissenschaft verstehen“ aus, damit Nachwuchswissenschaftler sehr früh lernen , dass es zu ihren Aufgaben zählt, die Öffentlichkeit über ihre Arbeit in verständlicher Form, aber wissenschaftlich exzellent zu informieren. Mit dem Wettbewerb wird ihnen die Möglichkeit geboten, diese populärwissenschaftliche Kommunikation zu üben und sich dabei mit Anderen im Wettbewerb zu messen.

Nach einem erfolgreichen Start im November 2006 findet der Wettbewerb 2010 zum dritten Mal statt.

Eingeladen sind Doktorandinnen und Doktoranden der Partneruniversitäten des UFZ (wie z.B. Leipzig, Halle, Dresden, Magdeburg, Jena, Freiberg, Kassel), die sich mit Umweltthemen befassen, bis hin zu umweltrechtlichen Fragen.

Die Zeitschrift GAIA unterstützt den Wettbewerb 2010.

Das Ergebnis 2008: Bis zum Sommer 2008 gingen 28 Bewerbungen ein. Als Finalisten aus einer ersten Bewertungsrunde wurden sieben Teilnehmer ausgewählt , die dann am 24. November die populärwissenschaftliche Darstellung ihrer Arbeit vor einer Jury, zu der vor allem „Laien“ gehören, und vor ca. 300 geladenen Gästen vortrugen –spannend und unterhaltsam.

Der 3. Preis, den die Stiftung vergab, ging an Elke Schüttler aus dem Department Naturschutzforschung des UFZ, für den Vortrag zu ihrer Arbeit über den Amerikanischen Mink als invasiven Räuber auf der Insel Navarino in Chile.