Technologietransfer an der Universität Leipzig/Biotechnologisch-Biomedizinisches Zentrum (BBZ) zur wirtschaftlichen Verwertung von Forschungsergebnissen in der Biotechnologie und Biomedizin

Foto: BBZ

 

Am Biotechnologisch-Biomedizinischen Zentrum (BBZ) wurde 2012 eine Verwertungs- und Transferstelle geschaffen und mit einem Technologietransferbeauftragten  besetzt. Die Aufgabe war, mit den regionalen Unternehmen der Branche zusammenzuarbeiten, ihre technologischen Bedarfe zu ermitteln, Anfragen zu bearbeiten und gemeinsame Projekte der Forschungsinstitute der Universität und der Industrie auf den Weg zu bringen.

Das Projekt hatte Modellcharakter für die Universität Leipzig und soll nachhaltig die Technologiekompetenz und die Innovationskraft der Stadt Leipzig insbesondere im Cluster Biotechnologie und Gesundheitswirtschaft stärken.
In einer Ende 2013 vorgestellten Transferstudie von „biosaxony“, gesamtsächsischer Life-Science-Verband, wurde das „Leipziger Modell“ des fachspezifischen Technologietransfers  als innovativ, erfolgreich und damit beispielgebend für die Schaffung effektiver Transferstrukturen hervorgehoben.


Unsere Förderung

Die Leipziger Stiftung für Innovation und Technologietransfer förderte das Projekt drei Jahre - von Januar 2012 bis Ende 2014.

 

Bilanz 2016

„Technologietransfer an der Universität Leipzig zur wirtschaftlichen Verwertung von Forschungsergebnissen in den Lebenswissenschaften (TTLIFE)“ - Unter dieser Überschrift hat die Universität Leipzig das 2012 begonnene Projekt nicht nur verstetigt, sondern auch erweitert.

Seit 1. September 2015 ist Frau Dr. Susanne Ebitsch als Transferbeauftragte  für den Bereich Life Science der Universität Leipzig im Life Science Transfer Office am Deutschen Platz 4 tätig. Das Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Freistaates Sachsen sowie der Universität Leipzig finanziert.

Auf der Grundlage der Erkenntnisse und Ergebnisse der vorangegangenen Projektphase werden im Life Science Transfer Office die Transferaufgaben weitergeführt:  
anwendungs­orientierte Forschung und wissensbasierte Dienstleistungen und damit Kooperationen mit der Wirtschaft zu fördern sowie Patente und - gemeinsam mit der Existenz­gründerinitiative SMILE- Existenzgründungen aus der Hochschulforschung heraus auf den Weg zu bringen.
In der praktischen Arbeit heißt das, ForscherInnen und Institute der Universität Leipzig werden bei der Identifizierung von transferbarem Wissen, der Entwicklung von geeigneten, individuellen Schutzstrategien und bei der Implementierung eines Transferprojektes  unterstützt. Gleichzeitig werden Kooperationsanfragen aus der Wirtschaft bearbeitet und entsprechende Kooperations­projekte mit Forschungsinstituten der Universität Leipzig initiiert. Die Verwertung von Patenten oder Know-How durch Veröffentlichen von Technologieangeboten, Besuch von Messen und Kooperationsbörsen ist ein weiterer konkreter Aufgabenbereich.

Ziel ist, das Life Science Transfer Office als zentralen Anlaufpunkt für alle Belange des Wissens-und Technologietransfers sowie Existenzgründung für Wissenschaftler der Universität Leipzig, anderen Forschungseinrichtungen und Unternehmen im Bereich Life-Science zu etablieren, um langfristig Technologietransferprozesse erfolgreich und zielgerichtet umzusetzen. 

Die Leipziger Stiftung ist weiterhin mit dem Projekt verbunden.

 

Weitere Infomationen gibt es bei der Universität Leipzig hier.